Anne Bishop - Die schwarzen Juwelen
Die schwarzen Juwelen  
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Schwarze Witwen und Gifte

Schwarze Witwen und Gifte



Eine natürliche Schwarze Witwe produziert ihr Gift selbst und lagert es in dem Giftbeutel unter dem rechten Mittelfingernagel. Bei Männern (es gibt ganz selten auch männliche Schwarze Witwen) sitzt der Schlangenzahn unter dem linken Ringfingernagel.

Der Giftbeutel ist an den Schlangenzahn gekoppelt, welcher willentlich ausgefahren werden kann. Durch eine kleine Öffnung im Zahn wird das Gift in das Opfer gespritzt.

Das Gift der schwarzen Witwe ist für alle Lebewesen tödlich. Diese Tödlichkeit hängt nicht von der Farbe des Juwels der schwarzen Witwe ab. Das Juwel bezieht sich auch bei ihr nur auf die restlichen magischen Fähigkeiten.

Alle paar Wochen muss der Schlangenzahn gemolken werden. Ob dies dadurch geschieht, dass man jemanden tötet (selten) oder eher dadurch, dass man ihn selbst melkt (häufig), ist von Witwe zu Witwe unterschiedlich. Die erstere Variante kommt sicherlich auch vor.

Sich selbst melkt man, indem man das Gift aus dem Finger streicht. Sollte man über einen langen Zeitraum den Schlangenzahn nicht melken können, kann es zur Vergiftung des Fingers, der Hand oder des ganzen Arms führen, was zu einer Amputation des entsprechenden Körperteils führen würde – im schlimmsten Fall zum Tode der Schwarzen Witwe. Fieber, Übelkeit, Hitzewallungen sind ebenfalls Anzeichen dafür, dass zu lange mit Melken gewartet wurde. Erste Anzeichen eines Kristallisation bzw. Entzündung des Fingers ist eine unnatürliche Wärme dieses Körperteils.

Nach dem Melken ist es wichtig, dass die Schwarze Witwe das ihrem Organismus entzogene Gift wieder auffüllt und dadurch die Neuproduktion anregt. Dies kann nur durch bestimmte, künstlich hergestellte (z. B. aus Pflanzen) Gifte erfolgen. Am leichtesten zu erhalten ist hier sicherlich Absinth, welcher eine gewisse Menge an Laudanum enthält, die dem im Körper produzierten Gift ähnelt. Im besten Fall regt die Schwarze Witwe ihren Organismus mit der Gabe von Eigengift an. Vier Tropfen in Wein oder einem ähnlichen Getränk aufgelöst sind hier das Richtmaß. Nach dem Melken braucht der Körper eine Weile Ruhe – ca. 1 Tag – um wieder zu seiner normalen Form zurück zu finden.

Eine schwarze Witwe kann ein Opfer ihres eigenen Giftes auch grundsätzlich davon heilen, wenn es noch nicht zu spät ist.
 
Anne Bishop  
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